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Autor Thema: [Mai 2012] Bernd Perplies - Fantasy-/Jugendbuchautor  (Gelesen 4597 mal)

Offline Ann-Kathrin

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[Mai 2012] Bernd Perplies - Fantasy-/Jugendbuchautor
« am: 01. Mai 2012, 10:11:50 »
Guten Morgen,

es geht diesen Monat weiter mit dem Buchmensch des Monats. Diesmal ist es Bernd Perplies, der Autor von Tarean, Magierdämmerung und Drachengasse 13. Magierdämmerung 3 ist der letzte Roman, der von ihm erschienen ist.

England 1897. Der Kampf um die Wahre Quelle der Magie spitzt sich zu. Jonathan Kentham und Kendra, der Enkelin des "Wächters" Giles McKellen, ist es gelungen, ein Artefakt zu schaffen, mit dem das Siegel von Atlantis wieder geschlossen werden kann. Jupiter Holmes und Randolph Brown stehen derweil vor einer unsicheren Allianz mit der magischen Inquisition des Vatikan. Doch auch der Usurpator Wellington war nicht untätig. Er hat die Quelle der Magie unter seine Kontrolle gebracht, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er über eine Waffe verfügt, die mächtiger ist als alles, was die Welt bis dahin gesehen hat ...

Und hier ist sein Steckbrief:

Wie ist dein Name?

Bernd Perplies

Übst du noch einen weiteren Beruf neben dem Autorendasein aus?
Ich bin außerdem Übersetzer, gelegentlich journalistisch tätig und arbeite zwei Tage in der Woche im Deutschen Filminstitut in Wiesbaden.

Seit wann bist du Autor?
Ich schreibe, seit ich schreiben kann.  :D Mein erster Roman wurde im Spätsommer 2008 veröffentlicht: "Tarean - Sohn des Fluchbringers".

Warum bist du Autor geworden?

Weil ich schon immer gerne Geschichten erzählt habe und es seit meiner Jugend mein Traum war, mit diesen Geschichten andere Menschen gut zu unterhalten. Außerdem mag ich den Nervenkitzel: Wie wird der nächste Roman laufen? Wird es endlich der erhoffte Megabestseller? [:)]

Welche Hobbys hast du?
Im Grunde ist Schreiben ein Vollzeitjob - und Hobby zugleich. Darüber hinaus lese ich gerne, schaue Filme und treffe mich mit Freunden zu Spiele-Abenden.

Welches Schreibprogramm nutzt du?

Microsoft Word und Open Office - und zur Not auch den Text-Editor.

Wer ist dein Lieblingsautor?
Habe ich nicht. Ich lese viel und mag die Werke viele Autoren, unter anderem Tad Williams, H.P. Lovecraft, Terry Pratchett, Michael A. Stackpole, Oliver Plaschka und Sergej Lukianenko.

Welches ist dein Lieblingszitat?
Der weise Ratschlag eines grünen, kleinen Jedi-Meisters aus "Star Wars": "Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen." Passt an den Beginn jedes langen Buchprojekts.

Wie lautet deine Homepage?
http://www.bernd-perplies.de/ und http://www.drachengasse13.de/

Offline Janika

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Re: [Mai 2012] Bernd Perplies - Fantasy-/Jugendbuchautor
« Antwort #1 am: 03. Mai 2012, 12:24:15 »
Himmel, zweimal wurde meine Antwort nun schon verschluckt - blödes Handy-Netz ... naja, dritter Versuch ^^

Hallo Herr Perplies,

Willkommen zunächst einmal bei der Buchmensch-des-Monats-Aktion - ich denke, da darf ich für alle sprechen ;)
Ich habe erstmal ein paar typische Standartfragen:

Was inspiriert Sie beim Schreiben (besonders)?

Wo und wann schreiben Sie am liebsten?

Können Sie sich an ein besonderes Ereignis erinnern, dass den Ausschlag gab, die ersten Seiten Ihres ersten Manuskripts oder Ihre erste (Kurz-/)Geschichte zu schreiben?

Wie kamen Sie an einen Verlag, über eine Agentur oder anders? Mussten Sie mehrere Absagen einstecken oder wurden Sie sofort angenommen?

Und nun habe ich noch zwei etwas ungewöhnlichere Fragen (zumindest sind sie bei Feathergames-Interviews eher ungewöhnlich):

Wenn Sie eine bestimmte Gefühlslage (z.B. Wut, Verzweiflung, Panik) vermitteln wollen, fühlen Sie diese Gefühle dann auch beim Schreiben/gedanklichen Ausarbeiten (Kopfkino) der Szene?

Viele Autoren und Schreiber/linge berichten ja immer wieder, dass ihre Figuren sich nicht an die für sie vorgesehenen Pläne halten und sich lieber "selbstständig machen". Kennen Sie das auch, wenn ja, finden Sie es gut oder eher störend/lästig?

Ich hoffe, der Beitrag kommt diesmal durch, ansonsten schreibe ich ihn nochmal neu, wenn mein gestern eingetroffenes neues Laptop fertig eingestellt ist ;)

LG Janika
Immer eine Handbreit Plot unter dem Federkiel haben!

Bernd Perplies

  • Gast
Re: [Mai 2012] Bernd Perplies - Fantasy-/Jugendbuchautor
« Antwort #2 am: 04. Mai 2012, 12:29:03 »
Hallo ihr alle.

Es freut mich, hier sein dürfen. Und hoffentlich kann ich all eure Fragen gut beantworten. Um mal gleich zu beginnen:

Zitat
Was inspiriert Sie beim Schreiben (besonders)?

Eigentlich kann einen alles inspirieren. Ich beobachte gerne die Welt und die Menschen und gestehe, schon bei mancher Stadtbusfahrt Charaktere für eine Geschichte entdeckt zu haben. Ich stöbere im Internet, verfolge die Nachrichten, schaue gerne Filme und Serien, lese natürlich viel. Überall finden sich kleine Schnipsel kurioser oder spannender Infos, die man später mal in einem Buch einbauen kann.

Zitat
Wo und wann schreiben Sie am liebsten?

Für gewöhnlich schreibe ich zuhause an meinem Schreibtisch in meiner kleinen kreativen "Rumpelkammer", an der sich die Bücher bis zur Decke stapeln und in der niemand außer mir etwas aufräumen darf.  ;) Zeitlich ich bin ein "Abendschreiber". Gerade morgens bin ich oft abgelenkt durch andere Dinge: Emails beantworten, Social Networks, Kollegengespräche. Wenn es dann gegen Nachmittag in der Welt ruhiger wird, klappt es mit der Kreativität am Besten. Nicht selten dauert ein Tag daher bei mir bis nach Mitternacht.

Zitat
Können Sie sich an ein besonderes Ereignis erinnern, dass den Ausschlag gab, die ersten Seiten Ihres ersten Manuskripts oder Ihre erste (Kurz-/)Geschichte zu schreiben?

Ich fing an zu schreiben, als ich das vollständige Alphabet beherrschte. Den Ausschlag für meinen ersten Roman gab allerdings die Einladung zu einem Schreibwettbewerb, zu dem man einen Fantasy-Roman einreichen sollte, der im Siegesfalle dann veröffentlich worden wäre. Da ich zugleich auf meinen 30. Geburtstag zusteuerte, war ich gerade in einer Phase, wo ich mir sehr genau überlegt habe, was ich von meinem weiteren Berufsleben eigentlich erwarte. (Ich hatte zu dem Zeitpunkt natürlich schon ein paar Jahre Erfahrung als Redakteur und Übersetzer, aber das schien mir noch nicht ganz die Erfüllung meines Traums zu sein.) Also habe ich mir einen Ruck gegeben und entschlossen, bei dem Schreibwettbewerb mitzumachen. Ein Freund wollte das auch und so trafen wir uns oft, um jeder am eigenen Roman zu schreiben. Das war für die Motivation sehr hilfreich! Aus dem Sieg wurde zwar nichts, aber am Ende hatte ich zumindest einen fertigen Roman ("Tarean - Sohn des Fluchbringers").

Zitat
Wie kamen Sie an einen Verlag, über eine Agentur oder anders? Mussten Sie mehrere Absagen einstecken oder wurden Sie sofort angenommen?

Über eine Agentur. Um die obige Geschichte fortzusetzen: Mit dem fertigen Roman wurde ich bei einer Agentur (Schmidt&Abrahams) vorstellig, die mir kurz zuvor als Agentur von Christoph Hardebusch (der Mann mit den Trollen bei Heyne) aufgefallen war und die sich auf Fantasy spezialisiert hatte. Denen schickte ich meinen Roman und zu meiner Freude wurde ich gleich angenommen. Auf der Buchmesse Frankfurt 2007 wurde mein Werk dann einigen Verlagen vorgestellt und auf der Buchmesse Leipzig 2008 hatte ich drei Angebote vorliegen. Das von Egmont-LYX hat uns am besten gefallen. Der Rest lässt sich bei Amazon nachschauen.  ;)

Zitat
Wenn Sie eine bestimmte Gefühlslage (z.B. Wut, Verzweiflung, Panik) vermitteln wollen, fühlen Sie diese Gefühle dann auch beim Schreiben/gedanklichen Ausarbeiten (Kopfkino) der Szene?

:) Nein, ich glaube nicht. Wäre ich wirklich z.B. in Panik, hätte ich nicht mehr genug Kontrolle über mich, um die Worte zu finden, die ich bräuchte, um die Szene für den Leser zu beschreiben. Ich merke aber, dass ich schneller tippe, wenn ich in einen Fluss komme, wenn eine Szene beim Schreiben wirklich vor meinem inneren Auge auftaucht. Während man manchmal wirklich mit jedem Satz ringt, fließen mir in so einem Fall die Worte geradezu aus den Fingern, weil ich nur noch aufschreiben muss, was ich gerade im Geiste sehe. In solchen Momenten ergibt alles einen Sinn, dann sehe ich die Wut, Verzweiflungs, Panik der Figuren (als Beobachter). Die Geschichte schreibt sich fast von selbst weiter. Das klappt aber wirklich nur in Actionszenen oder in Momenten, in denen es sehr dramatisch wird. Eine normale Landschaftsbeschreibung bekäme ich so nicht geschrieben. Die sind meist harte Arbeit.

Zitat
Viele Autoren und Schreiber/linge berichten ja immer wieder, dass ihre Figuren sich nicht an die für sie vorgesehenen Pläne halten und sich lieber "selbstständig machen". Kennen Sie das auch, wenn ja, finden Sie es gut oder eher störend/lästig?

Ich sage es mal so: Ein professioneller Autor plant einen Roman eigentlich vor dem Schreiben von vorne bis hinten durch. Er hat eine ganz gute Vorstellung davon, was am Anfang, in der Mitte und am Ende passieren soll. Da das schon feststeht, haben die Figuren wenig Möglichkeiten, völlig über die Stränge zu schlagen. Denn sie dienen der Geschichte, nicht die Geschichte ihnen. Natürlich passiert es, dass ich am Anfang ein Bild von einer Figur habe (z.B. Johnny Depp - ich besetze meine Figuren gerne mit Hollywoodstars, um anfangs ein Gefühl für sie zu kriegen). Und im Laufe des Schreibens merke ich dann aber, dass sie - mehr oder weniger wie von selbst - eine etwas andere Stimme bekommt. Dass es natürlicher wirkt, wenn sie dies sagt, statt das oder dies tut, statt das. Und auf einmal ist es nicht mehr Johnny Depp, der in dem Roman auftritt, sondern z.B. Jonathan Kentham (mein Held aus "Magierdämmerung"). Die Romanfigur entwickelt ein Eigenleben, das ist wahr und das freut mich auch. Aber sie macht sich deswegen nicht selbstständig.

Beste Grüße
Bernd

Rosentinte

  • Gast
Re: [Mai 2012] Bernd Perplies - Fantasy-/Jugendbuchautor
« Antwort #3 am: 06. Mai 2012, 21:13:58 »
Guten Abend Herr Perplies,

Auch ich habe einige Fragen. Danke schon mal für das Beantworten  :)

Ein Buch zu schreiben ist hart. Haben Sie einen speziellen Trick, um besser durchzuhalten?
Gibt es einen Tipp, den Sie gerade jungen Autoren geben können?
Wie lange brauchen Sie ungefähr für einen Roman? Also vom Plotten übers Schreiben bis zur Überarbeitung?
Denken Sie, dass Schreibratgeber einem helfen können? Können Sie uns einen empfehlen?

Und noch eine Frage in eigener Sache: Wie überarbeiten Sie? Haben Sie dafür spezielle Techniken? Wann ist ein Text bei Ihnen "fertig"?

LG, Rosentinte

Bernd Perplies

  • Gast
Re: [Mai 2012] Bernd Perplies - Fantasy-/Jugendbuchautor
« Antwort #4 am: 08. Mai 2012, 16:49:38 »
Hallo Rosentinte,

Zitat
Ein Buch zu schreiben ist hart. Haben Sie einen speziellen Trick, um besser durchzuhalten?

Naja, zu Beginn habe ich mich regelmäßig mit einem Freund zu Schreibsamstagen getroffen. Wir haben geschwätzt, dann unsere Laptops genommen und jeder an seinem Projekt getippt. Zwischendurch gab es Pizza. Und am Abend wurde verglichen, wie viele Zeichen jeder geschafft hatte.  ;) Das klappte ganz gut. Wenn man professionell, also beruflich, schreibt, dann hilft nur die Routine. Ich habe einen mehrmonatigen Schreibplan, den ich einhalten muss, damit der Roman zu der vom Verlag festgelegten Deadline fertig ist. Ich kann ja nicht einfach schreiben und gebe ab, wenn ich irgendwann fertig bin. Schon bevor die erste Zeile getippt ist, wird im Verlagsvertrag festgelegt, wann das Buch abgegeben werden muss. Und dieses Datum muss man auch einhalten, denn dafür hat man ja bereits einen Vorschuss bekommen. In diesem Moment ersetzen Disziplin, Routine und Zwang jeden Trick.

Zitat
Gibt es einen Tipp, den Sie gerade jungen Autoren geben können?

Überlegt euch, ob ihr wirklich vom Schreiben leben können wollt. Viele Menschen gehen einem Brotberuf nach und schreiben in ihrer Freizeit. Die schaffen dann halt vielleicht 1 Buch pro Jahr. Aber man geht damit kein Risiko ein. Wenn ihr wirklich vom Schreiben leben können wollt, müsst ihr viel und hart arbeiten. Und ihr müsst auch Texte schreiben (mal einen Artikel hier, mal einen Heftroman da), die euch vielleicht nicht so gefallen, damit das Gehalt am Monatsende stimmt. In diesem Fall kann es nie schaden, viele Freunde in der Verlagswelt zu haben (Autoren, Verleger, Chefredakteure von Magazinen), denn die braucht ihr als freischaffende Autoren alle. Außerdem ist für einen jungen Autor ein Literaturagent eigentlich Pflicht. Ohne einen Agenten wird man von großen Verlagen zu Beginn kaum wahrgenommen. Man sendet sein Manuskript ein und es landet auf irgendeinem Stapel, wo es lange liegt. Mit einem Agenten wirkt alles gleich viel professioneller. Ein Agent verschafft euch Gehör bei Verlagen. Ein Agent kostet euch zwar was (im Schnitt 15% eurer Verdienste), aber auch nur (!), wenn er für euch Verträge abgeschlossen hat. Im Vorfeld muss man nichts zahlen - wenn die Agentur seriös arbeitet. Natürlich nehmen Agenturen nicht jeden, sondern nur Schreiber, von denen sie sich auch etwas erhoffen. Aber wenn ihr nicht mal diese erste Hürde mit eure Schreibe zu nehmen vermögt, wenn euch kein einziger Agent haben will, solltet ihr vielleicht doch lieber die Brotberuf/Hobbyschreiber-Variante wählen. Oder es in ein paar Jahren, wenn ihr eure Schreibe weiter geübt habt, noch einmal versuchen.

Zitat
Wie lange brauchen Sie ungefähr für einen Roman? Also vom Plotten übers Schreiben bis zur Überarbeitung?

Das ist unterschiedlich. Ein Kinderbuch schaffe ich - zusammen mit meinem Autorenkollegen - schon mal in sechs Wochen. Einen "ausgewachsenen" Roman schreibe ich in etwa 3-4 Monaten. Mein Ziel ist es, ca. 2 größere Veröffentlichungen pro Jahr zu haben (eine zur Buchmesse in Leipzig, eine zur Buchmesse in Frankfurt). Dazu kommen noch ein paar kleinere Projekte, wie Kinderbücher und Heftromane.

Zitat
Denken Sie, dass Schreibratgeber einem helfen können? Können Sie uns einen empfehlen?

Ich gestehe, das einzige Buch, das ich in der Hinsicht gelesen habe, ist "Das Handbuch zum Drehbuch" von Syd Field. Ich finde es insofern gut, weil es einen sehr gut lehrt, einer Geschichte eine "runde" Struktur zu geben. Das ist reines Handwerk, das kann man lernen. Und eine runde Struktur ist wichtiger als man denkt für eine gute Geschichte. Ein Freund von mir schwört auch auf Stephen Kings "Das Leben und das Schreiben", denn Mr. King hat sehr viele Weisheiten zum Thema Schreiben zu vermitteln. Sicher können Bücher von Profis interessante Einblicke gewähren (ebenso wie Gespräche mit Profis). Letzten Endes ist meines Erachtens aber immer die beste Übung, regelmäßig zu schreiben und auch die Kritik von Leuten zu suchen, die nicht direkt dem engsten Freundeskreis angehören.

Zitat
Und noch eine Frage in eigener Sache: Wie überarbeiten Sie? Haben Sie dafür spezielle Techniken? Wann ist ein Text bei Ihnen "fertig"?

Eigentlich ist ein Text nie fertig. Aber irgendwann kommt die Deadline und ich muss abgeben. Dann bin ich im Grunde nicht 100% zufrieden, aber das wird man nie sein. Man muss mit 90% leben, es sei denn, man will das Buch bis in alle Ewigkeit überarbeiten. Eine spezielle Technik habe ich nicht. Ich nehme meinen fertigen Text und lese noch einmal drüber. Meist direkt am PC, weil ich da Korrekturen unmittelbar durchführen kann. Dabei achte ich v.a. auf möglicherweise noch offene Fragen, auf unlogisches Handeln der Figuren, auf allerlei Kleinigkeiten. Gerne mache ich mir auch Notizen zu Dingen, die vorne passieren und hinten noch einmal wichtig sein sollten, damit ich sie dann hinten auch bedenke. Aber was das Überarbeiten angeht, sind wir Berufsautoren auch verwöhnt, denn nach unserem Korrekturlesen geht der Text ja ohnehin noch ans Lektorat, das sich sehr genau anschaut, was wir da eigentlich "verbrochen" haben. :) In dieser Phase, also wenn der Lektor oder die Lektorin vom Verlag den Text bearbeitet hat, geht die eigentliche Korrekturrunde los.

Beste Grüße
Bernd

Bernd Perplies

  • Gast
Re: [Mai 2012] Bernd Perplies - Fantasy-/Jugendbuchautor
« Antwort #5 am: 19. Juni 2012, 10:46:45 »
Oha, ganz vergessen, dass der Monat Mai bereits vorüber ist. Tja, das war's dann auch schon wieder. Bleibt mir nur noch, mich von euch zu verabschieden und euch weiterhin viel Erfolg zu wünschen. Hört nicht auf zu schreiben! Es gibt nichts Schöneres, als das Wandern in anderen Welten.

Beste Grüße & bis dann  :)
Bernd Perplies