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Autor Thema: "Etwas zum Schreiben" für unterwegs  (Gelesen 5267 mal)

Isabell

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"Etwas zum Schreiben" für unterwegs
« am: 08. Januar 2012, 16:26:23 »
Als Mensch in unserer modernen Zeit ist man viel unterwegs, was als Autor manchmal ganz schön hinderlich sein kann. Da kommt man nicht mal eben schnell dazu, einen ellenlangen Text am PC zu verfassen, und handschriftlich gehts einfach nicht schnell genug (zumindest ist das meine eingefleischte Meinung, schlimm genug...). Einen ausgewachsenen Laptop überall hin mitzuschleppen, ist auch sehr übertrieben.
Deswegen kam ich vor einiger Zeit auf die Idee, mir vielleicht so ein kleineres, kompakteres Notebook zuzulegen, nicht viel schwerer als ein Notizbuch, dafür mit allen Vorzügen eines tastaturfähigen Computers. Jetzt gibt es da aber so viele Varianten, Netbooks, Subnotebooks, Tablet-PCs, PDAs... da verliert man die Orientierung allein bei der Auswahl.
Hat irgendwer schon Erfahrung mit dieser Art, einen Roman zu schreiben? Welches dieser vielen Modelle eignet sich gut dafür? Ich will weder eine große Rechenkapazität, brauch auch keinen Internetzugang, es reicht vollkommen, wenn ich das gute alte Word oder etwas ähnliches darauf verwenden kann.

Hoffe auf Rat,
Isa ~

Offline Tintenflügel

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Re: "Etwas zum Schreiben" für unterwegs
« Antwort #1 am: 12. Januar 2012, 22:05:41 »
Also da kann ich nur das iPad empfehlen! ich habs zu Weihnachten bekommen und es schreibt sich darauf wahnsinnig gut! es ist was total Anderes als die Tastatur und ich komme viel schneller weiter als nur auf dem Laptop zu arbeiten!
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Offline Janika

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Re: "Etwas zum Schreiben" für unterwegs
« Antwort #2 am: 13. Januar 2012, 08:43:09 »
Aber ist für Isas genügsame Ansprüche ein iPad nicht viel zu teuer und alles? Gibt ja auch ähnliche Versionen von anderen Firmen ... Ich würd auf Notebook tendieren ohne Erfahrung, wenn du mit kleinen tastaturen zurechtkommst ... ;)
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Offline Hanna

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Re: "Etwas zum Schreiben" für unterwegs
« Antwort #3 am: 24. Januar 2012, 23:32:02 »
Hallo Isabell,

ich habe ein kleines Netbook von Acer. Das hat weniger als 300 Euro gekostet. Mein Freund hat mir damals das Geld vorgeschossen und ich habe es in Raten bei ihm abbezahlt. Ich habe bereits mehrere Romane auf dem Ding geschrieben. Bevorzugt in der Hamburger S-Bahn. Es ist klein und kompakt, passt in meine Handtasche (gut, es ist eine große Handtasche  ;) ) und hat ein tippsige Tastatur. Der einzige Nachteil für mich war, dass ich darauf nur Open Office habe, aber gewöhnlich mit Word schreibe. Aber ich habe die bücher dann einfach mit Word am großen Rechner überarbeitet. Überarbeiten kann ich am Netbook eh nicht so gut.

Wichtiger als technischen Schnickschnack und einen Markennamen, finde ich die Tastatur. Bei den großen Elektroläden kann man meistens probetippen. Das habe ich ein paar Wochen lang gemacht und es gab bei den verschiedenen Netbooks einige, auf denen ich überhaupt nicht tippen konnte.

Liebe Grüße,
Hanna
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Aryana

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Re: "Etwas zum Schreiben" für unterwegs
« Antwort #4 am: 04. Februar 2012, 15:47:55 »
Hallo,
für unterwegs nehme ich auch ein Netbook. Ich habe auch ein Acer, wir haben uns, als wir es kauften, sogar für eine Version mit Linux statt Windows entschieden und haben dafür ca. 250 Euo bezahlt. Das etwas beschnittene Netbooklinux hat mein Mann runtergeschmissen und durch ein vollwertiges Ubuntu ersetzt. Darauf läuft ohne Probleme Open Office, und da OO auch in Wordformaten speichern  kann, ist der Transfer zu einem Windowsrechner überhaupt kein Problem. Ich mag das Netbook, es ist zwar ziemlich langsam, aber der Akku hält recht lange und zum Mitnehmen ist es toll, weil es so schön leicht ist.

Yanosch W.

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Re: "Etwas zum Schreiben" für unterwegs
« Antwort #5 am: 14. Februar 2012, 00:49:02 »
Hallo allerseits.

Ich arbeite schon länger mit einem IBM ThinkPad (über den Daumen gepeilt 27x23cm). Es ist relativ leicht, problemlos in einer Aktentasche/ einem Rucksack zu transportieren, die Tastatur ist nicht nennenswert kleiner als bei einem Computer und hat eine annehmbare Akkuleistung. Ein großer Vorteil gegenüber einem größeren Laptop ist, dass mein Thinkpad eine 'Dockingstation' hat, also ein Untersatz, in dem sich CD-Laufwerk und zahlreiche Anschlüsse befinden und den man einfach an- und abstecken kann, was das Gerät transportabeler macht.
Persönlich würde ich mit einem kleineren Gerät nicht zurecht kommen, da mir die Tastatur wirklich wichtig ist und ich zum Schreiben einen großen Bildschirm brauche.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man mit Apfelware (IPads oder wie sie alle heißen) fast noch etwas besser bedient ist, da sie noch leichter und 'schlanker' sind. Da muss dann jeder für sich entscheiden, wie viel Geld er investiert. Mein ThinkPad war gebraucht und hat ca. 150 Euro gekostet, soweit ich mich erinnern kann. Es ist nicht das neuste Modell und von der Leistung sicher nicht zeitgemäß, aber um Schreibprogramme wie Word, Office und auch Spielereien wie den YWriter und Grafikprogramme wie Gimp laufen zu lassen, reicht es.

Am Besten ist es wohl, einfach mal in ein Geschäft mit Computerbedarf zu gehen und auszuprobieren. Wenn man weiß, was man ungefähr haben will, kann man ja immer noch gucken, ob mans im Zweifelsfall gebraucht günstiger bekommt.

Mit freundlichen Grüßen, Yanosch

Offline Tintenflügel

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Re: "Etwas zum Schreiben" für unterwegs
« Antwort #6 am: 04. April 2012, 23:17:23 »
Yanosch hat schon recht, ich schreibe diesen Beitrag gerade von meinem iPad und es funktioniert wirklich echt gut, aber auch nur für die, die bereit sind, was dafür auf den Tisch zu legen. Unter 500 kriegt man da nichts. Ein großer Vorteil ist aber, dass darauf Pages läuft, das sich auch auf das iPhone Laden lässt, was ja schon mehrere unter uns haben. So hat man seine Ideen immer überall und ich mache auch Sicherheitskopien auf iPad und iPhone.
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